Wozu taugt die Industriekeramik?



Im täglichen Leben begegnet uns Keramik in den unterschiedlichsten Formen. Verbrauchern ist sie in erster Linie als Geschirrporzellan oder in Form von Sanitärkeramik präsent. In diesen Bereichen stehen Hygiene und Ästhetik im Vordergrund. Hochleistungs- oder Industriekeramik hingegen verrichtet ihre zahlreichen Aufgaben eher im Verborgenen. Sie wird wegen ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften geschätzt.


Industriekeramik – die verschiedenen Begrifflichkeiten


Vor mehr als drei Jahrzehnten wurde der Begriff der Hochleistungskeramik geprägt. Ziel war es, eine Abgrenzung zu traditionellen Keramiken auf Tonbasis zu ziehen. Gleichzeitig diente der Begriff dazu, die Werkstoffe zusammenzufassen, welche auch für technische Anwendungen geeignet sind. Daher wird auch häufig das Synonym «Technische Keramik» verwendet.


Verschiedene Bezeichnungen mit ähnlichen Bedeutungen


In diesem Zusammenhang finden für die unterschiedlichen Teilgebiete weitere, meist historisch gewachsene Begriffe mit teilweise überlappender Bedeutung Anwendung. Werkstoffe, deren Fokus darauf liegt, mechanischen Belastungen standzuhalten, werden der Gruppe der Struktur- oder Konstruktionskeramiken zugeordnet. Die Bezeichnungen Ingenieur- oder Industriekeramik haben eine praktisch identische Bedeutung.


Funktionskeramiken


Bei der Familie der Funktionskeramiken hingegen handelt es sich um Werkstoffe, deren innewohnenden Eigenschaften für eine aktive Funktion Anwendung finden. Dazu gehören zum Beispiel keramische Bauelemente mit elektrischen, magnetischen, optischen oder dielektrischen Kennwerten.


Die Elektrokeramik