Zirkonoxid: Wieso es so unverzichtbar ist


Zirkonoxid gewinnt in der Dentalmedizin immer mehr an Bedeutung, aber auch im Anlagen- und Maschinenbau und in vielen weiteren Bereichen erfreut sich der vielseitige Werkstoff steigender Beliebtheit.


Nachfolgend finden Sie die relevanten Informationen rund um das Material. Umgangssprachlich als Zirkonoxid erlangte Zirkoniumoxid (ZrO2) aufgrund seiner Eigenschaften zunehmende Bedeutung. Es weisst

Zirkonoxid: Vom allgemeinen Maschinenbau bis zur Zahntechnik

  • eine niedrige Wärmeleitfähigkeit,

  • hohe Bruchzähigkeit,

  • hohe Korrosionsbeständigkeit,

  • hohe Verschleissbeständigkeit

  • sehr gute tribologische Eigenschaften und

  • eine Wärmedehnung, ähnlich von Gusseisen, auf.

Nach Aluminiumoxid ist Zirkoniumdioxid im Technik- und im Konsumbereich der am häufigsten verwendete Keramik-Werkstoff. In der Natur ist es als Mineral Baddeleyit vorzufinden. Für die Herstellung des ZrO2 wird dieses Mineral allerdings nicht verwendet.


Dafür kommt in erster Linie «Zirkon», also Zirkoniumsilikat, zum Einsatz. Zirkonoxid kann ausserdem in Form künstlicher Kristalle gezüchtet werden und ist Fachleuten und Laien gleichermassen unter dem Namen «Zirkonia» bekannt. Der Aufbau und die verschiedenen Typen Zirkonoxid gehört der Zusammensetzung nach zu der Gruppe der sogenannten Oxidkeramiken. Weiterhin zählt ZrO2 aufgrund der technisch anspruchsvollen Herstellung und seiner Eigenschaften zu der Familie der technischen Keramiken. Bis zu einer Temperatur von 1.150 °C besitzt das Material eine monokline Gitterstruktur. In einem Temperaturbereich zwischen 1.150 °C und 2.350 °C wandelt sich die Struktur in ein tetragonales Gitter. Bei Temperaturen zwischen 2.350 °C und 2.680 °C wird aus dem tetragonalen ein kubisches Gitter. Kommt es im Bereich technischer Anwendung