Technische Keramik ist die Zukunft

HERSTELLUNGSVERFAHREN DER TECHNISCHE KERAMIK

Wir unterstützen Sie über alle Herstellungsprozesse, damit ihr Produkt nach den besten Verfahren hergestellt wird, mit Berücksichtigung vom Preis- und Leistungsverhältnis. 

In der Literatur auftretende Begriffe wie Hochleistungskeramik, Strukturkeramik, Konstruktionskeramik, Industriekeramik, 

Ingenieurkeramik, Funktionskeramik, Elektrokeramik, Schneidkeramik und Biokeramik​ beschreiben spezielle Aspekte der technischen Keramik.

  • Rohstoffe und Pulver

    Grundsätzliche Anforderungen der Produktion und des wirtschaftlichsten Herstellungsprozesses bestimmen die Auswahl der Rohstoffe nach (Art, Reinheit, Korngröße und spezifischer Oberfläche) sowie weiterer Hilfsstoffe.

    1. Aluminiumoxid

    2. Zirkonoxid

    3. Siliziumnitrid

    4. Siliziumcarbid

  • Masseaufbereitung

    Der Keramikhersteller bezieht die Rohstoffe und nimmt alle weiteren Aufbereitungsschritte selbst vor oder der Keramikhersteller bezieht verarbeitungsfähige Massen und beginnt den keramischen Prozess mit der Formgebung.

    1. Mahlen

    2. Mischen

    3. Filtern

    4. Granulieren

    5. Plastifizieren

    6. Sprühtrocknen

  • Engineering

    Bei der Lösung eines technischen Problems muss der Ingenieur oder Konstrukteur technische Elemente entwerfen. Dabei muss er bei keramischen Werkstoffen besonders auf die erforderliche werkstoffgerechte Konstruktion achten.

    1. Anforderungen bestimmen

    2. Konstruktion

    3. Technische Zeichnung

    4. Anwendung

    5. Qualität bestimmen

    6. Herstellungsprozess bestimmen

    7. Preise bestimmen

    8. Mengen festlegen

    9. Material bestimmen (Al2O3, ZrO2, SiC, Si3N4)

    10. Angebot senden

  • Formgebung

    Hierbei werden die Pulverteilchen verdichtet und in eine zusammenhängende Form gebracht, die für eine anschließende Handhabung genügend Festigkeit hat.

    Die Auswahl des geeigneten Formgebungsverfahrens erfolgt meist nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten (rationelle Fertigung).
     

    1. Trockenpressen

    2. Extrudieren

    3. Foliengiessen

    4. Spritzengiessen

    5. Microspritz-giessen

    6. Isostatisch Pressen

    7. 3D Drucken LCM

    8. Aluminiumoxid

    9. Zirkonoxid

    10. Siliziumnitrid

    11. Siliziumcarbid

  • Grünbearbeitung Weissbearbeitung

    Die Grünbearbeitung erfolgt an getrockneten Bauteilen, die noch organische Hilfsstoffe enthalten. 

    Die Weissbearbeitung erfolgt an vorgebrannten Bauteilen, die von organischen Hilfsstoffen frei sind. Die Festigkeit wird durch den Vorbrand bestimmt.

    1. Fräsen

    2. Drehen

    3. Bohren

    4. Sägen

    5. Schleifen

    6. Läppen

    7. Polieren

    8. Honen

    9. Metallisieren

    10. Glasieren

    11. Montage

    12. Substitution

  • Endbearbeitung 

    Hartbearbeitung

    Die Endbearbeitung oder Hartbearbeitung erfolgt an fertig gebrannten Bauteilen, die durch die Formgebung, Grün- oder Weißbearbeitung schon so nah wie möglich an die Endabmessungen herangeführt wurden. Durch abtragende Endbearbeitungsverfahren können engste Toleranzen realisiert werden.

    1. Schleifen

    2. Läppen

    3. Polieren

    4. Honen

    5. Metallisieren

    6. Glasieren

    7. Montage

    8. Substitution

    9. ...

  • Qualitätsprüfung

    Gleich bleibende Qualität basiert auf qualifizierten Fertigungsverfahren, deren Vorschriften und Ergebnisse routinemäßig überwacht und protokolliert werden.

    1. Optisch

    2. Massprüfung

    3. Rissprüfung

    4. Festigkeitsprüfung

    5. Rauheitsprüfung

    6. Eindrehprüfung

    7. Oberflächenprüf.

    8. Härteprüfung

    9. ...

VERBESSERUNGEN MIT TECHNISCHER KERAMIK

DIE TECHNISCHE KERAMIK IST DER WERKSTOFF DER ZUKUNFT

Warum?

Keramik hat sich bis heute in einer Vielzahl von neuen Anwendungen in Betracht gezogen, bei denen hohe Härte, grosse Verschleissbeständigkeit, hohe Korrosionsbeständigkeit und gute Hochtemperaturstabilität, verbunden mit niedrigem spezifischen Gewicht benötigt werden.

Die neuen HighTech-Werkstoffe erreichen hohe Festigkeiten. Ihre Werte sind vergleichbar mit den Werten von Metallen und übertreffen in der Regel alle Polymere.
Die Eigenschaften der keramischen Werkstoffe werden massgeblich durch das jeweilige Gefüge, beziehungsweise die Mikrostruktur bestimmt. Durch die gezielte Einstellung von bestimmten Mikrostrukturen, das so genannte Gefügedesign, können die mechanischen und physikalischen Kennwerte in unterschiedliche Richtungen hin beeinflusst werden.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist bei der Anwendung von Keramik immer zu berücksichtigen: „Keramik ist spröde“!

 

Metallische Konstruktionswerkstoffe sind auf Grund ihrer Duktilität „ausgewogene und gutmütige“ Werkstoffe, die auch einmal leichtere konstruktive Fehler verzeihen (Fehlertoleranz), da sie in der Lage sind, lokale Spannungsspitzen durch elastische und plastische Verformung abzubauen. 

Darüber hinaus zeichnen sich die Metalle in der Regel durch eine gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie durch Kennwerte aus, die unabhängig von der Raumrichtung sind.

Keramische Werkstoffe hingegen sind in der Regel elektrisch und thermisch isolierend, haben eine hohe Härte und können eine sehr niedrige Wärmedehnung besitzen. Durch das Fehlen der plastischen Verformbarkeit sind sie außerdem außerordentlich formstabil.

 

Es werden Druckfestigkeiten erreicht, die das zehnfache der Biege- und Zugfestigkeit betragen können. Gegenüber Metallen ist die Keramik besonders für den Einsatz bei hohen Temperaturen geeignet, da die Kennwerte der keramischen Werkstoffe durch Temperaturbelastungen weitaus weniger und erst bei höheren Gradzahlen beeinflusst werden als die der Metalle. Ähnlich positiv verhält sich Keramik in Bezug auf Korrosion und Verschleiss.

Wegen dieser Vorteile begegnet uns Technische Keramik auf Schritt und Tritt. Ohne keramische Isolierteile würden viele Haushaltsgeräte nicht funktionieren. Ebenso wäre ohne Isolatoren und Sicherungsbauteile aus Technischer Keramik eine zuverlässige Stromversorgung nicht denkbar.

 

Keramische Substrate und Bauteile bilden die Grundlage für Komponenten und Baugruppen in allen Bereichen der Elektronik, und im Maschinen- und Anlagenbau sorgen Gleit- und Regelelemente für verschleiss- und korrosionsfreie Funktion.

 

Bei Industrieöfen in der Hochtemperaturtechnik ist Keramik als Konstruktions- und Isolationswerkstoff unverzichtbar! Schon diese wenigen Beispiele zeigen deutlich, dass Technische Keramik in unserer Welt eine wichtige Rolle spielt.


Allerdings sind keramische Bauteile in der Regel nicht auf den ersten Blick sichtbar. Sie spielen dennoch in konventionellen Anwendungen und auch bei innovativen Produkten eine entscheidende Rolle, wie zum Beispiel in der Dentaltechnik mit Zahnimplantaten und im Luxusgütersegment mit schwarzen Uhrengehäusen aus Zirkonoxidkeramik.

Das Potenzial der Technischen Keramik ist noch nicht ausgeschöpft.

Möchten sie uns ihre Anfrage senden oder haben sie allgemeine Fragen, bitten wir sie uns diese ungeniert bei einem Anruf mitzuteilen oder per E-Mail zu senden. 

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